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Optimierung der Asset Allokation basierend auf Black-Litterman

Project Description

In dieser Dissertation wird der Fokus auf das bekannte Black-Litterman Verfahren gelegt. Dieser Verfahren wurde von Fisher Black und Robert Litterman in den Jahren 1990 bis 1992 entwickelt. Die Zielsetzung war es ein in sich schlüssiges Model zur Asset Allocation zu entwickeln, welches den in der Praxis vorherrschenden Bedingungen gerecht wird. Der traditionelle Markowitz Ansatz, welcher in der wissenschaftlichen Welt fest verankert ist, weist zahlreiche Probleme in der praktischen Umsetzung auf. Die wesentlichen Schwächen des Mittelwert-Varianz Ansatzes können wie folgt zusammengefasst werden: Informationsaggregation, Extreme Portfolio Allokation, Schätzfehler in den Eingabegrössen und Sensitivität der Portfoliogewichte. Aus diesen Gründen findet die klassische Portfolio Theorie von Markowitz nur schwachen Anklang in der praktischen Welt und die Nachfrage nach Alternativen ist enorm.

Diese Dissertation hat das Ziel eine Art Schnittstelle zwischen der wissenschaftlichen und praktischen Welt zu bilden. Wobei der Fokus natürlich auf dem wissenschaftlichen Nutzen liegt, können daraus erlangte Erkenntnisse jedoch wesentlich zur Verbesserung der Anwendung des Modells von Seiten der Praktiker dienen. Vor allem der Parameter Tau hat für anhaltende Ungewissheit gesorgt und bisher konnte keine allgemeingültige Methode zur Bestimmung dieses wesentlichen Parameters ausgearbeitet werden. In diesem Zusammenhang will der Autor den Black-Litterman Ansatz auf diverse Märkte und Anlageklassen anwenden um Schlussfolgerungen bezüglich der Kalibrierung von Tau ziehen zu können.

Schlüsselwörter

Finanzwissenschaft Portfolio Optimierung Asset Allokation Black-Litterman Verfahren Internationale Diversifikation

Project Participants

Employee
Dr. Lars Kaiser
- Doktorand
Doktorand
Employee
Prof. em. Dr. Marco J. Menichetti
- Betreuer
Emeritierter Professor - Liechtenstein Business School
Betreuer