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Überbauungsstudie Walsersiedlung Triesenberg

Project Description

Projektaufgabe für die Studierenden
Abfalltrennung und Demontage auf der Baustelle, Bauteilhandel und Wiedereinbau von Recyclingmaterialien zählen zum Programm einer sich formierenden Wende im nachhaltigen Umgang mit Ressourcen dieser Welt. Ein Blick auf das traditionelle ländliche Bauen zeigt, dass diese Vorgehensweise nichts Neues ist - sie ging nur vergessen.

Das Studio nahm sich mit dem Walserhaus den regionalen Holzbau zum Vorbild und entwickelt Strategien für eine neue Form der Wieder- und Weiterverwendbarkeit von Bauten und Bauteilen. Dabei wurde ausgelotet, inwiefern sich neue Felder für die Architektur eröffnen und gewinnen lassen. Die zentrale Fragestellung lautete: Wie sind Entwürfe zu konzipieren, wenn Unbestimmtheit zu einem wesentlichen Bestandteil der Architektur wird; wie sieht Architektur aus, die nicht für den einschichtigen Gebrauch und einmaligen Verbrauch entworfen wird? Die Untersuchung neuer Wohn- und Lebensformen für ein mögliches Bauprogramm war Bestandteil dieser realen Bauaufgabe am Steilhang von Triesenberg.
Zusammenfassung des Semesters
Das Projektstudio startete im Februar mit einem Besuch des Bauplatzes sowie dem Walsermuseum und einem über 400 Jahre alten Walserhauses in Triesenberg. In den ersten vier Wochen analysierten die Studierenden den Kontext (Präsentation und grafische Analyse), Walsersiedlungen (Text) aber auch Lebens- und Wohnformen (Präsentation und grafische Darstellung).

Durch den Beginn der Covid-19 Pandemie im März musste die Seminarwoche sehr kurzfristig auf den digitalen Fernunterricht umgestellt werden. Die Aufgabe "Bauen am Hang" wurde für diesen Workshop angepasst. Die Studierenden analysierten beispielhafte Architekturprojekte, die ebenfalls an steilen Hängen umgesetzt wurden, in Form einer zeichnerischen Objektanalyse (Axonometrien).

Im Anschluss an die Analysephase und die Seminarwoche startete die Arbeit am Entwurfsprojekt und musste, bedingt durch Covid-19, bis zum Semesterende in Form von wöchentlichen online Besprechungen sowie Inputvorträgen und Workshops digital durchgeführt werden. Dabei entstanden 15 Projekte, die sowohl architektonisch als auch konstruktiv eine grosse Variation von Lösungen aufzeigten, aber auch neue Lebens- und Wohnformen wurden von den Studierenden erarbeitet und integriert.

Nachfolgend an das Semester wurde noch das Umgebungsmodell sowie die beiden Einsatzmodelle der ausgewählten Studierendenarbeiten erstellt.

Participating Institutions

Bloch Anstalt / Auftraggeber